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Friday, 3. August 2007
Edwards gibt Murdoch Spenden zurück
Nachdem der Kauf des Wall Street Journals durch Rupert Murdoch’s Firma News Corp. gestern publik wurde, kritisierte John Edwards den Kauf zunächst. Er wolle nicht, dass Murdoch irgendwann mal alle Zeitungen in Amerika gehören, so der ehemalige Senator aus North Carolina. Kurze Zeit später erklärte er in einer Email, dass er die $1.000 Spenden von News Corp.-Mitarbeitern wieder zurückgeben würde, und forderte die restlichen Demokratischen Kandidaten auf es ihm gleichzutun. (LA Times hat mehr.)
News Corp. antwortete, dass man wohl auch den $500.000 Vorschuss für Edwards’ Buch - publiziert von News Corp. Tocherfirma HarperCollins - zurückerwarten kann. Dieser, so ein Sprecher von Edwards, sei damals wohltätigen Zwecken zugekommen. Hillary Clinton hat bislang $20.000 von News Corp.-Angestellten erhalten, darunter $2.300 von Murdoch selbst. (Washington Post Artikel hier.)
• Franz um 11:49 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Wednesday, 1. August 2007
Feldzug 2008: Nachrichten der Demokraten
** Die Edwards feiern ihren Hochzeitstag - in einer Fast-Food Kette
Als John Edwards mit seiner Frau Elizabeth vor 30 Jahren den ersten Hochzeitstag feiern wollte, waren sie mitten in einem Umzug und hatten keine Zeit für etwas Besonderes. Ihre Wahl viel damals auf die Fast-Food Kette Wendy’s und auch 30 Jahre später, diesmal mitten in einem Präsidentschaftswahlkampf, hat sich an dieser Tradition nicht geändert. (CNN hat die Story und ein Foto.)
** Obama plädiert für mehr Soldaten in Afghanistan
In einer Rede am Mittwoch will Demokrat Barack Obama seinen Plan für die Terrorismusbekämpfung vorstellen, der vorsieht zwei zusätzliche Brigaden nach Afghanistan zu senden und auf beiden Seiten der Grenze zu Pakistan mehr Anstrengungen zu unternehmen. Nachdem er letzte Woche von Hillary Clinton für seine Unerfahrenheit in der Außenpolitik attackiert wurde, wird dies als ein weiterer Schritt gedeuted sich auf der Weltbühne zu beweisen. (Mehr dazu hier.)
** Biden geht auf Buchtour und hofft auf mehr Publicity
Der Senator aus Delaware und Demokratischer Kandidat, Joe Biden, wird in den kommenden Wochen im ganzen Land seine neueste Autobiography “Promises to Keep” vorstellen, und hofft dabei seine etwas eingeschlafene Kampagne wiederzubeleben. Laut L.A. Times hatte er gute Werte in der letzten Debatte, aber von der Spitze der Kandidaten ist er weiterhin weit entfernt. Für viele bewirbt sich der Vorsitzende des Kommitees für Auslandsbeziehungen jetzt schon für das Amt des Außenministers. (Mehr dazu hier.)
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Tuesday, 31. July 2007
Analyse: Die Wahl vor der Wahl
Die American Research Group hat am Dienstag neue Umfrage-Ergebnisse beider Parteien für die drei wichtigsten Staaten vorgestellt. Iowa, New Hampshire und South Carolina werden in dieser Reihenfolge die Wähler beider Seiten zur Wahl bitten und es gibt nicht wenige die behaupten, dass das Rennen um die Nominierung dann schon entschieden sein könnte.
Bei den Demokraten führt Hillary Clinton in Iowa mit 9 % vor John Edwards und liefert sich in New Hampshire mit Barack Obama ein Kopf-an-Kopf Rennen. In South Carolina führt Obama zum ersten Mal in der Gunst der Wähler - mit 4% vor Clinton.
Klick weiterlesen für Ergebnisse der Republikaner und eine Analyse.
• Franz um 23:19 | 1 Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Tuesday, 31. July 2007
Zwischenstand: Was wäre wenn…
Würden sie heute eher für einen Republikaner oder einen Demokraten stimmen?
- Republikaner: 38% - Demokraten: 49%
Wen würden sie wählen, wenn sie heute eine Wahl zwischen folgender Paarung treffen müssen?
- Rudy Giuliani: 42% - Barack Obama: 52%
- Rudy Giuliani: 49% - Hillary Clinton: 44%
- Fred Thompson: 35% - Barack Obama: 56%
- Fred Thompson: 46% - Hillary Clinton: 46%
Quelle: GWU-Battleground Poll (15.-18. Juli 2007) (PDF)
• Franz um 20:31 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Tuesday, 31. July 2007
Zusätzliche Links
> “A True Political Partner” (WP) Dan Balz über die Rolle von Elizabeth Edwards in der Kampagne ihres Mannes, John Edwards.
> “In the ’60s, a Future Candidate Poured Her Heart Out in Letters” (NYT) Mark Leibovich über einen alten Brieffreund von Hillary Clinton.
> “Obama Hones Youthful Image” (ChiTrib) Mike Dorning über den Erfolg von Barack Obama in der jungen Bevölkerung.
> “McCain’s campaign woes spark tactical shift” (USAToday) Dan Nowicki und
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Monday, 30. July 2007
Sunday Talk: Der Clinton-Obama Zwist
Wir schauen die politischen Talk-Shows, damit sie es nicht tun müssen.
ABC This Week:
Thema Nummer Eins im Stammtisch von George Stephanopoulous war der erste hart-geführte Streit zwischen Barack Obama und Hillary Clinton. (Mehr Infos hier.) Die Gäste - David Gergen, Cokie Roberts und Fareed Zakaria - waren sich einig, dass Clinton die Diskussion eigentlich für sich entschieden hatte, und sich nebenbei so langsam als der bessere Debattierer herauskristallisiert. Sie hätte es dabei belassen sollen, meinte Gergen, und hätte so einen klaren Sieg eingefahren.
Clinton aber sprang auf die Beute und brachte persönliche Kritik in die Debatte ein, als sie in einer Pressekonferenz Obama als “naiv und unverantwortlich” darstellte. Zakaria verteidigt Obama’s Aussage nach einer neuen Taktik im Umgang mit den “Schurkenstaaten”. Obama wollte mit seinen Aussagen lediglich seine neue Taktik klarstellen. Hier sei Clinton in der Defensive, weil sie sich klarer von Bush und seiner Strategie der Funkstille abheben muss.
Klick weiterlesen für den Rest des Artikels.
• Franz um 13:31 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Sunday, 29. July 2007
Clinton’s Ausschnitt sorgt für Schlagzeilen
Mit dem Titel “Tentative Dip Into New Neckline Territory” hatte Robin Givhan, Autor der Washington Post Mode Sektion, vor einer Woche einen gewagten, jedoch zunächst unbeachteten Artikel über den Ausschnitt von Hillary Clinton geschrieben.
In einer Debatte im U.S. Senat letzte Woche hatte Clinton, ob bewusst oder unbewusst, einen minimalen Teil ihres Dekolletees zur Schau gestellt und Givhan notierte “die kleine Kenntnissnahme von Sexualität und Feminismus” in der ansonsten so konservativ gekleideten Senatorin. (Artikel hier.)
Klick auf weiterlesen für die Antwort der Clinton Kampagne.
• Franz um 15:30 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Saturday, 28. July 2007
Feldzug 2008: Nachrichten der Demokraten
** Edwards radelt durch Iowa - mit Lance Armstrong
Auf dem Fahrrad machte sich John Edwards, ehemaliger Senator von North Carolina, schonmal fit für den Abend, an dem er im U.S.-Bundesstaat Iowa seine Steuerpläne vorstellte. Dabei soll die Kapitalzuwachssteuer von 15% auf 28% angehoben werden um die Steuersenkungen für einkommensschwache Familien zu finanzieren. Vorher standen aber erstmal knapp 20 Kilometer mit dem ehemaligen Tour de France-Gewinner, Lance Armstrong, auf dem Terminplan. Umringt von hunderten Teilnehmern bei der jährlichen Rundfahrt sprach er mit Fahrern über “Darfur, Steuern, und Iowa’s Landwirtschaft.” (Mehr dazu hier.)
** Biden kontert Giuliani: “Er kapiert es nicht”
Der Senator aus Delaware, Joseph Biden, erwiderte Aussagen des Republikaners Rudolph Giuliani in dieser Woche, der behauptet hatte, den Demokraten würde die Erfahrung in der Nationalen Sicherheit fehlen. Biden, Vorsitzender des Kommitees für Auslandsbeziehungen im U.S. Senat entegnete auf die Kritik: “Es ist absurd, dass Rudy Giuliani die Demokraten ”Verlierer” nennt, nachdem die Republikaner 5 Jahre im Irak eine falsche Strategie betrieben haben.” (Mehr Aussagen hier.) Biden gilt für viele Experten als Außenseiter im Rennen um die Nominierung, könnte aber in einer möglichen Demokratischen Regierung einen hohen Posten erhalten.
** Clinton Kampagne: Achte auf deine Haare, weil jeder andere es tut Nachdem bereits John Edwards viel Kritik für einen $400-Haarschnitt einstecken musste, wirft die Kampagne von Hillary Clinton eine neue Anzeige auf den Markt, welche die Kritiker endlich zur Ruhe bringen soll. (Das Poster hier.) Unter dem Titel: “Achte auf deine Haare, weil jeder andere es tut,” zeigt das Bild fünf Portraits der Senatorin mit unterschiedlichen Frisuren. Das Bild erscheint am Tag vor Clinton’s Auftritt auf einer Schönheits-Messe.
• Franz um 17:45 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Saturday, 28. July 2007
Eine Vorschau auf Clinton v. Obama?
Der erste öffentliche Streit zwischen den beiden größten Lagern der Demokraten, Hillary Clinton und Barack Obama, begann nach einer Frage während der CNN/YouTube- Debatte: “Würden Sie als Präsident mit den Regierungschefs von Iran, Nord Korea und Kuba reden?”
Obama antwortete als Erster und kritisierte die Einstellung der aktuellen Regierung, die meine, dass Schweigen eine diplomatische Lösung wäre. Er hingegen würde mit allen der Genannten einen Dialog führen.
Clinton widerrum würde sich erst zum Gespräch hinsetzen, wenn sie sicher sein kann nicht zu Propaganda-Zwecken benutzt zu werden. (Das YouTube-Video hier.) Experten zufolge war ihre Antworte die einer erfahrenen Kandidatin und zeigte zugleich die Schwächen von Obama.
Klick auf weiterlesen für mehr Details und Reaktionen zum Streit.
• Franz um 14:55 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Saturday, 28. July 2007
Erst Watergate jetzt Hillary
Carl Bernstein, Autor der neuen Hillary Clinton Biographie, im Tagesspiegel- Interview:
“Ja, sie ist [im U.S. Senat] ein Kompromissler geworden. So sehr, dass man gar nicht mehr genau weiß, wofür sie steht. Das ist untypisch, wenn man weiß, wie sie am Anfang der Regierungszeit ihres Mannes Einfluss genommen hat. Die einzige wichtige Senatsabstimmung, bei der sie sich energisch gezeigt hat, war die über den Krieg. Und von der versucht sie sich nun zu distanzieren. Dabei war sie davon überzeugt, dass es richtig ist, den Präsidenten zu unterstützen… wer auch immer der Präsident ist.”
Klick auf weiterlesen für mehr Informationen zu Carl Bernstein.
• Franz um 0:05 | Comment | Share This | Trackback | SubscribeBlog08.net
- ...hier hat Bill Clinton noch eine Chance als First Gentleman.
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