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Friday, 3. August 2007
Edwards gibt Murdoch Spenden zurück
Nachdem der Kauf des Wall Street Journals durch Rupert Murdoch’s Firma News Corp. gestern publik wurde, kritisierte John Edwards den Kauf zunächst. Er wolle nicht, dass Murdoch irgendwann mal alle Zeitungen in Amerika gehören, so der ehemalige Senator aus North Carolina. Kurze Zeit später erklärte er in einer Email, dass er die $1.000 Spenden von News Corp.-Mitarbeitern wieder zurückgeben würde, und forderte die restlichen Demokratischen Kandidaten auf es ihm gleichzutun. (LA Times hat mehr.)
News Corp. antwortete, dass man wohl auch den $500.000 Vorschuss für Edwards’ Buch - publiziert von News Corp. Tocherfirma HarperCollins - zurückerwarten kann. Dieser, so ein Sprecher von Edwards, sei damals wohltätigen Zwecken zugekommen. Hillary Clinton hat bislang $20.000 von News Corp.-Angestellten erhalten, darunter $2.300 von Murdoch selbst. (Washington Post Artikel hier.)
• Franz um 11:49 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Thursday, 2. August 2007
McCain trägt die Koffer selbst
Philip Elliott von der AP schreibt in seinem Artikel “McCain’s Woes Evident on Campaign Trail”, dass die finanziellen Probleme von John McCain, Senator aus Arizona und Republikanischer Kandidate, nun für jeden offensichtlich sind.
Als er New Hampshire zu Beginn des Jahres besuchte, so tat er das in seinem Bus, dem “Straight Talk Express,” und hatte viele Medienvertreter bei sich. Genug Kaffee und Kuchen wurde für jeden bereitgestellt und die U.S.-Flagge hing immer schön gebügelt hinter seinem Podium. John McCain galt damals als der Favorit auf die Nominierung der Republikaner.
Im Sommer 2007, ein halbes Jahr vor den ersten Vorwahlen, sieht das Bild ganz anders aus: Es zeigt einen John McCain in der Economy Class auf Linienflügen, wie er sein eigenes Gepäck trägt, und von Parteimitgliedern der jeweiligen Stadt vom Flughafen abgeholt wird (eines der Autos hatte sogar einen Platten). Der Bus ist verkauft, die Flagge hängt auch nicht mehr, und Medienvertreter gibt es nur noch selten zu sehen; wenn dann kommen sie vom örtlichen Sender.
Klick weiterlesen für die Zahlen aus der McCain Kampagne.
• Franz um 21:42 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Thursday, 2. August 2007
Wahlkampf à la USA - Eine politische Farbenlehre
DW-World.de: “Die Außenansicht auf die USA hinterlässt häufig den Eindruck eines Landes, das immer nur zwei Wahlmöglichkeiten kennt: Ja oder Nein, Gut oder Böse, In oder Out. Natürlich kann das nicht stimmen. In den USA ist nichtsdestoweniger vieles anders und dies erfuhr ich bereits wenige Tage nach meiner Ankunft in Washington.” (Zum Artikel hier.)
> “Ohne Kompass” (Handelsblatt)
> “Als Präsident will Obama Pakistan angreifen” (Welt)
> “Obama’s Speech yesterday” (MSNBC) Reaktionen der amerikanischen Presse.
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Thursday, 2. August 2007
Zusätzliche Links
> “A Democrat in 2008? Not So Fast” (WP) Dan Balz über die guten Chancen der Republikaner in 2008.
> “In Fox News, Giuliani Finds a Friendly Stage” (NYT) Russ Buettner über die Freundschaft von Rudy Giuliani mit Fox News Präsident Roger Ailes.
> “Edwards’s Campaign Tries to Harness Internet” (NYT) Adam Nagourney über John Edwards veränderte Strategie gegenüber dem Internet.
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Wednesday, 1. August 2007
Obama droht mit Einsatz in Pakistan
Gerade vor ein paar Tage noch hatte Demokrat Barack Obama seine Rivalin, Hillary Clinton, als “Bush-Cheney Light” bezeichnet - jetzt legte der Senator aus Illinois selbst eine Rede hin, die einem amerikanischen Präsident der letzten Jahre würdig scheint.
Man sollte in der Bekämpfung des Terrorismus den Fokus weg vom Irak, und wieder mehr auf Afghanistan und Pakistan legen. Wenn der Pakistanische Präsident nicht zur Kooperation bereit wäre, dann müsste man das eben selbst erledigen, so Obama. In dieser Region befinden sich immer noch Leute die mehr als 3,000 Amerikaner getötet haben und die weiterhin eine große Gefahr darstellen.
Klick weiterlesen für den Rest und Links.
• Franz um 21:41 | 1 Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Wednesday, 1. August 2007
Das Gesundheitswesen nach “amerikanischer Art”
Bei einer Rede in New Hampshire am Dienstag, hat der ehemalige Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, seinen Plan für eine Verbesserung der Gesundheitsvorsorge vorgestellt.
Während die Demokraten, allen voran John Edwards, auf ein universales, staatliches System setzen bei dem jeder, ähnlich wie in Europa, krankenversichert sein muss, setzt Giuliani weiterhin auf private Versicherung. Familien sollen künftig nicht mehr vom Arbeitgeber abhängig sein, sondern mit Hilfe eines $15.000 Steuererlass selbst eine private Versicherung abschließen.
Klick weiterlesen für den Rest des Artikels.
• Franz um 20:48 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Wednesday, 1. August 2007
Feldzug 2008: Nachrichten der Demokraten
** Die Edwards feiern ihren Hochzeitstag - in einer Fast-Food Kette
Als John Edwards mit seiner Frau Elizabeth vor 30 Jahren den ersten Hochzeitstag feiern wollte, waren sie mitten in einem Umzug und hatten keine Zeit für etwas Besonderes. Ihre Wahl viel damals auf die Fast-Food Kette Wendy’s und auch 30 Jahre später, diesmal mitten in einem Präsidentschaftswahlkampf, hat sich an dieser Tradition nicht geändert. (CNN hat die Story und ein Foto.)
** Obama plädiert für mehr Soldaten in Afghanistan
In einer Rede am Mittwoch will Demokrat Barack Obama seinen Plan für die Terrorismusbekämpfung vorstellen, der vorsieht zwei zusätzliche Brigaden nach Afghanistan zu senden und auf beiden Seiten der Grenze zu Pakistan mehr Anstrengungen zu unternehmen. Nachdem er letzte Woche von Hillary Clinton für seine Unerfahrenheit in der Außenpolitik attackiert wurde, wird dies als ein weiterer Schritt gedeuted sich auf der Weltbühne zu beweisen. (Mehr dazu hier.)
** Biden geht auf Buchtour und hofft auf mehr Publicity
Der Senator aus Delaware und Demokratischer Kandidat, Joe Biden, wird in den kommenden Wochen im ganzen Land seine neueste Autobiography “Promises to Keep” vorstellen, und hofft dabei seine etwas eingeschlafene Kampagne wiederzubeleben. Laut L.A. Times hatte er gute Werte in der letzten Debatte, aber von der Spitze der Kandidaten ist er weiterhin weit entfernt. Für viele bewirbt sich der Vorsitzende des Kommitees für Auslandsbeziehungen jetzt schon für das Amt des Außenministers. (Mehr dazu hier.)
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Tuesday, 31. July 2007
Analyse: Die Wahl vor der Wahl
Die American Research Group hat am Dienstag neue Umfrage-Ergebnisse beider Parteien für die drei wichtigsten Staaten vorgestellt. Iowa, New Hampshire und South Carolina werden in dieser Reihenfolge die Wähler beider Seiten zur Wahl bitten und es gibt nicht wenige die behaupten, dass das Rennen um die Nominierung dann schon entschieden sein könnte.
Bei den Demokraten führt Hillary Clinton in Iowa mit 9 % vor John Edwards und liefert sich in New Hampshire mit Barack Obama ein Kopf-an-Kopf Rennen. In South Carolina führt Obama zum ersten Mal in der Gunst der Wähler - mit 4% vor Clinton.
Klick weiterlesen für Ergebnisse der Republikaner und eine Analyse.
• Franz um 23:19 | 1 Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Tuesday, 31. July 2007
Zwischenstand: Was wäre wenn…
Würden sie heute eher für einen Republikaner oder einen Demokraten stimmen?
- Republikaner: 38% - Demokraten: 49%
Wen würden sie wählen, wenn sie heute eine Wahl zwischen folgender Paarung treffen müssen?
- Rudy Giuliani: 42% - Barack Obama: 52%
- Rudy Giuliani: 49% - Hillary Clinton: 44%
- Fred Thompson: 35% - Barack Obama: 56%
- Fred Thompson: 46% - Hillary Clinton: 46%
Quelle: GWU-Battleground Poll (15.-18. Juli 2007) (PDF)
• Franz um 20:31 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Tuesday, 31. July 2007
Feldzug 2008: Nachrichten der Republikaner
** Huckabee will Treffen mit Moore
Der ehemalige Gouverneur von Arkansas und Republikanischer Kandidat, Mike Huckabee, hat in einem Schreiben an Filmemacher Michael Moore zu einem gemeinsamen Treffen eingeladen. Moore’s neuester Film “Sicko” handelt vom amerikanischen Gesundeitssystem und Huckabee glaubt ein paar Gemeinsamkeiten mit Moore gefunden zu haben. Seit der Politiker selbst ca. 50 kg abgenommen hat ist er ein prominenter Advokat für einen gesünderen Lebensstil. (CNN hat die Story.)
** Thompson präsentiert erste Zahlen
Der immer-noch-nicht-offizielle Kandidat der Republikaner, Fred Thompson, will am Dienstag seine Einnahmen für den Monat Juni präsentieren, die sich auf ca. 3 Mio. US-Dollar belaufen sollen. Thompson gründete am 4. Juni lediglich eine Art “Test-Kampagne” und ist so nicht gezwungen Spendeneinnahmen offen zu legen wie der Rest der offiziellen Kandidaten. Zugleich häufen sich die Stimmen, dass der ehemalige Senator aus Tennessee und Schauspieler (”Law & Order”) zu lange mit seinem Eintritt in das Rennen gewartet hat. Viele hatten mehr Einnahmen erwartet, und behaupten dass Thompson die Aufregung um eine mögliche Kandidatur nicht effektiv ausgenutzt hat. (Mehr auf Politico.)
** Giuliani attackiert Demokraten - und Michael Moore
Am Dienstag wird Rudy Giuliani in New Hampshire seinen Plan für eine bessere Gesundheitspflege vorstellen. Der ehemalige Bürgermeister von New York plant dabei die Demokraten, und allen voran Filmemacher Michael Moore heftig zu attackieren. Laut Giuliani soll die gegnerische Partei der Meinung sein, dass “Medizin aus Kuba besser ist als Medizin aus den U.S.A.” (Mehr von NY Times, mehr zur Rede morgen.)
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Tuesday, 31. July 2007
Zusätzliche Links
> “A True Political Partner” (WP) Dan Balz über die Rolle von Elizabeth Edwards in der Kampagne ihres Mannes, John Edwards.
> “In the ’60s, a Future Candidate Poured Her Heart Out in Letters” (NYT) Mark Leibovich über einen alten Brieffreund von Hillary Clinton.
> “Obama Hones Youthful Image” (ChiTrib) Mike Dorning über den Erfolg von Barack Obama in der jungen Bevölkerung.
> “McCain’s campaign woes spark tactical shift” (USAToday) Dan Nowicki und
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Monday, 30. July 2007
Richardson arbeitet am “Rock Star” Image
Während alle noch davon reden ob man sich im ersten Amtsjahr mit Diktatoren treffen sollte (siehe Clinton v. Obama), stellte Bill Richardson am Wochenende in Iowa sechs Prioritäten vor, die er in seinen ersten sechs Tagen (!) im Amt durchbringen will. (HuffPost berichtet.)
Die Soldaten aus dem Irak werden innerhalb von sechs Monaten komplett abgezogen, die Bildung wird verbessert, Krankenversicherung für alle, Wiederbelebung der amerikanischen Wirtschaft und eine Energiepolitik die auf alternative Quellen setzt. Die letzte Priorität, so Richardson, sei sich zu erinnern was diese Nation einmal ausgemacht hat. Er will demokratische Werte, Bürger- und Menschenrechte wieder aufleben lassen.
Richardson, Gouverneur aus dem U.S. Bundesstaat New Mexico, ist der einzige Latino im Rennen und bislang der einzigste unter den Demokraten der öffentlich einen genauen Abzugsplan aus dem Irak vorgestellt hat. Unter Präsident Bill Clinton war Richardson zwei Jahre amerikanischer Minister für Energie.
> Bill Richardson Profil (WP)
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Monday, 30. July 2007
Sunday Talk: Der Clinton-Obama Zwist
Wir schauen die politischen Talk-Shows, damit sie es nicht tun müssen.
ABC This Week:
Thema Nummer Eins im Stammtisch von George Stephanopoulous war der erste hart-geführte Streit zwischen Barack Obama und Hillary Clinton. (Mehr Infos hier.) Die Gäste - David Gergen, Cokie Roberts und Fareed Zakaria - waren sich einig, dass Clinton die Diskussion eigentlich für sich entschieden hatte, und sich nebenbei so langsam als der bessere Debattierer herauskristallisiert. Sie hätte es dabei belassen sollen, meinte Gergen, und hätte so einen klaren Sieg eingefahren.
Clinton aber sprang auf die Beute und brachte persönliche Kritik in die Debatte ein, als sie in einer Pressekonferenz Obama als “naiv und unverantwortlich” darstellte. Zakaria verteidigt Obama’s Aussage nach einer neuen Taktik im Umgang mit den “Schurkenstaaten”. Obama wollte mit seinen Aussagen lediglich seine neue Taktik klarstellen. Hier sei Clinton in der Defensive, weil sie sich klarer von Bush und seiner Strategie der Funkstille abheben muss.
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• Franz um 13:31 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Monday, 30. July 2007
Standpunkt: Die Spitze einer neuen Ära
Die Washington Post berichtet in ihrem Artikel “Obama Rises in New Era Of Black Politicians” von einer neuen Welle von jungen, aufstrebenden schwarzen Politikern in den U.S.A. Diese Entwicklung führt Barack Obama nicht etwa an, sondern symbolisiert lediglich die neueste, und wohl am meisten beachtete Figur dieses Trends der letzten Jahre.
Politiker wie Deval Patrick, Gouverneur von Massachusetts; Cory Brooker, Bürgermeister von Newark, New Jersey; oder Adrian Fenty, Bürgermeister von Washington D.C., haben vieles gemeinsam mit Barack Obama, dem ersten schwarzen Politiker mit realistischen Chancen auf die Wahl zum Präsidenten: Sie sind jung, kommen von privaten Elite-Schulen, und wollen vor allem eines repräsentieren: Wandel.
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• Franz um 1:57 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe
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Sunday, 29. July 2007
Clinton’s Ausschnitt sorgt für Schlagzeilen
Mit dem Titel “Tentative Dip Into New Neckline Territory” hatte Robin Givhan, Autor der Washington Post Mode Sektion, vor einer Woche einen gewagten, jedoch zunächst unbeachteten Artikel über den Ausschnitt von Hillary Clinton geschrieben.
In einer Debatte im U.S. Senat letzte Woche hatte Clinton, ob bewusst oder unbewusst, einen minimalen Teil ihres Dekolletees zur Schau gestellt und Givhan notierte “die kleine Kenntnissnahme von Sexualität und Feminismus” in der ansonsten so konservativ gekleideten Senatorin. (Artikel hier.)
Klick auf weiterlesen für die Antwort der Clinton Kampagne.
• Franz um 15:30 | Comment | Share This | Trackback | SubscribeBlog08.net
- ...hier hat Bill Clinton noch eine Chance als First Gentleman.
Anonyme Tips
Weblinks
- 2008 Candidates
- Barely Political
- Ben Smith
- Boston Globe Politics
- Campaign Tracker
- CBS Public Eye
- CFR Campaign 2008
- CNN Political Ticker
- Daily Kos
- Election Central
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- First Read
- Fishbowl DC
- Forbes '08 Tracker
- Huff Post Politics
- Jonathan Martin
- NYT Politics
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