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Monday, 14. January 2008

WestSite - Das Blog zur U.S.-Wahl

WestSite

Blog08 wird nun auf den Seiten der WAZ Mediengruppe unter dem Namen “WestSite” weitergeführt.

Die URL ist http://www.derwesten.de/blogs/westsite

• Franz um 19:35 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe





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Friday, 3. August 2007

Edwards gibt Murdoch Spenden zurück

Nachdem der Kauf des Wall Street Journals durch Rupert Murdoch’s Firma News Corp. gestern publik wurde, kritisierte John Edwards den Kauf zunächst. Er wolle nicht, dass Murdoch irgendwann mal alle Zeitungen in Amerika gehören, so der ehemalige Senator aus North Carolina. Kurze Zeit später erklärte er in einer Email, dass er die $1.000 Spenden von News Corp.-Mitarbeitern wieder zurückgeben würde, und forderte die restlichen Demokratischen Kandidaten auf es ihm gleichzutun. (LA Times hat mehr.)

News Corp. antwortete, dass man wohl auch den $500.000 Vorschuss für Edwards’ Buch - publiziert von News Corp. Tocherfirma HarperCollins - zurückerwarten kann. Dieser, so ein Sprecher von Edwards, sei damals wohltätigen Zwecken zugekommen. Hillary Clinton hat bislang $20.000 von News Corp.-Angestellten erhalten, darunter $2.300 von Murdoch selbst. (Washington Post Artikel hier.)

• Franz um 11:49 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe





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Thursday, 2. August 2007

McCain trägt die Koffer selbst

Philip Elliott von der AP schreibt in seinem ArtikelMcCain’s Woes Evident on Campaign Trail”, dass die finanziellen Probleme von John McCain, Senator aus Arizona und Republikanischer Kandidate, nun für jeden offensichtlich sind.

Als er New Hampshire zu Beginn des Jahres besuchte, so tat er das in seinem Bus, dem “Straight Talk Express,” und hatte viele Medienvertreter bei sich. Genug Kaffee und Kuchen wurde für jeden bereitgestellt und die U.S.-Flagge hing immer schön gebügelt hinter seinem Podium. John McCain galt damals als der Favorit auf die Nominierung der Republikaner.

Im Sommer 2007, ein halbes Jahr vor den ersten Vorwahlen, sieht das Bild ganz anders aus: Es zeigt einen John McCain in der Economy Class auf Linienflügen, wie er sein eigenes Gepäck trägt, und von Parteimitgliedern der jeweiligen Stadt vom Flughafen abgeholt wird (eines der Autos hatte sogar einen Platten). Der Bus ist verkauft, die Flagge hängt auch nicht mehr, und Medienvertreter gibt es nur noch selten zu sehen; wenn dann kommen sie vom örtlichen Sender.

Klick weiterlesen für die Zahlen aus der McCain Kampagne.

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• Franz um 21:42 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe





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Wednesday, 1. August 2007

Obama droht mit Einsatz in Pakistan

Gerade vor ein paar Tage noch hatte Demokrat Barack Obama seine Rivalin, Hillary Clinton, als “Bush-Cheney Light” bezeichnet - jetzt legte der Senator aus Illinois selbst eine Rede hin, die einem amerikanischen Präsident der letzten Jahre würdig scheint.

Man sollte in der Bekämpfung des Terrorismus den Fokus weg vom Irak, und wieder mehr auf Afghanistan und Pakistan legen. Wenn der Pakistanische Präsident nicht zur Kooperation bereit wäre, dann müsste man das eben selbst erledigen, so Obama. In dieser Region befinden sich immer noch Leute die mehr als 3,000 Amerikaner getötet haben und die weiterhin eine große Gefahr darstellen.

Klick weiterlesen für den Rest und Links.

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• Franz um 21:41 | 1 Comment | Share This | Trackback | Subscribe





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Wednesday, 1. August 2007

Das Gesundheitswesen nach “amerikanischer Art”

Bei einer Rede in New Hampshire am Dienstag, hat der ehemalige Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, seinen Plan für eine Verbesserung der Gesundheitsvorsorge vorgestellt.

Während die Demokraten, allen voran John Edwards, auf ein universales, staatliches System setzen bei dem jeder, ähnlich wie in Europa, krankenversichert sein muss, setzt Giuliani weiterhin auf private Versicherung. Familien sollen künftig nicht mehr vom Arbeitgeber abhängig sein, sondern mit Hilfe eines $15.000 Steuererlass selbst eine private Versicherung abschließen.

Klick weiterlesen für den Rest des Artikels.

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• Franz um 20:48 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe





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Wednesday, 1. August 2007

Feldzug 2008: Nachrichten der Demokraten

** Die Edwards feiern ihren Hochzeitstag - in einer Fast-Food Kette
Als John Edwards mit seiner Frau Elizabeth vor 30 Jahren den ersten Hochzeitstag feiern wollte, waren sie mitten in einem Umzug und hatten keine Zeit für etwas Besonderes. Ihre Wahl viel damals auf die Fast-Food Kette Wendy’s und auch 30 Jahre später, diesmal mitten in einem Präsidentschaftswahlkampf, hat sich an dieser Tradition nicht geändert. (CNN hat die Story und ein Foto.)

** Obama plädiert für mehr Soldaten in Afghanistan
In einer Rede am Mittwoch will Demokrat Barack Obama seinen Plan für die Terrorismusbekämpfung vorstellen, der vorsieht zwei zusätzliche Brigaden nach Afghanistan zu senden und auf beiden Seiten der Grenze zu Pakistan mehr Anstrengungen zu unternehmen. Nachdem er letzte Woche von Hillary Clinton für seine Unerfahrenheit in der Außenpolitik attackiert wurde, wird dies als ein weiterer Schritt gedeuted sich auf der Weltbühne zu beweisen. (Mehr dazu hier.)

** Biden geht auf Buchtour und hofft auf mehr Publicity
Der Senator aus Delaware und Demokratischer Kandidat, Joe Biden, wird in den kommenden Wochen im ganzen Land seine neueste Autobiography “Promises to Keep” vorstellen, und hofft dabei seine etwas eingeschlafene Kampagne wiederzubeleben. Laut L.A. Times hatte er gute Werte in der letzten Debatte, aber von der Spitze der Kandidaten ist er weiterhin weit entfernt. Für viele bewirbt sich der Vorsitzende des Kommitees für Auslandsbeziehungen jetzt schon für das Amt des Außenministers. (Mehr dazu hier.)

• Franz um 8:51 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe





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Tuesday, 31. July 2007

Feldzug 2008: Nachrichten der Republikaner

** Huckabee will Treffen mit Moore
Der ehemalige Gouverneur von Arkansas und Republikanischer Kandidat, Mike Huckabee, hat in einem Schreiben an Filmemacher Michael Moore zu einem gemeinsamen Treffen eingeladen. Moore’s neuester Film “Sicko” handelt vom amerikanischen Gesundeitssystem und Huckabee glaubt ein paar Gemeinsamkeiten mit Moore gefunden zu haben. Seit der Politiker selbst ca. 50 kg abgenommen hat ist er ein prominenter Advokat für einen gesünderen Lebensstil. (CNN hat die Story.)

** Thompson präsentiert erste Zahlen
Der immer-noch-nicht-offizielle Kandidat der Republikaner, Fred Thompson, will am Dienstag seine Einnahmen für den Monat Juni präsentieren, die sich auf ca. 3 Mio. US-Dollar belaufen sollen. Thompson gründete am 4. Juni lediglich eine Art “Test-Kampagne” und ist so nicht gezwungen Spendeneinnahmen offen zu legen wie der Rest der offiziellen Kandidaten. Zugleich häufen sich die Stimmen, dass der ehemalige Senator aus Tennessee und Schauspieler (”Law & Order”) zu lange mit seinem Eintritt in das Rennen gewartet hat. Viele hatten mehr Einnahmen erwartet, und behaupten dass Thompson die Aufregung um eine mögliche Kandidatur nicht effektiv ausgenutzt hat. (Mehr auf Politico.)

** Giuliani attackiert Demokraten - und Michael Moore
Am Dienstag wird Rudy Giuliani in New Hampshire seinen Plan für eine bessere Gesundheitspflege vorstellen. Der ehemalige Bürgermeister von New York plant dabei die Demokraten, und allen voran Filmemacher Michael Moore heftig zu attackieren. Laut Giuliani soll die gegnerische Partei der Meinung sein, dass “Medizin aus Kuba besser ist als Medizin aus den U.S.A.” (Mehr von NY Times, mehr zur Rede morgen.)

• Franz um 10:48 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe





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Monday, 30. July 2007

Richardson arbeitet am “Rock Star” Image

Während alle noch davon reden ob man sich im ersten Amtsjahr mit Diktatoren treffen sollte (siehe Clinton v. Obama), stellte Bill Richardson am Wochenende in Iowa sechs Prioritäten vor, die er in seinen ersten sechs Tagen (!) im Amt durchbringen will. (HuffPost berichtet.)

Die Soldaten aus dem Irak werden innerhalb von sechs Monaten komplett abgezogen, die Bildung wird verbessert, Krankenversicherung für alle, Wiederbelebung der amerikanischen Wirtschaft und eine Energiepolitik die auf alternative Quellen setzt. Die letzte Priorität, so Richardson, sei sich zu erinnern was diese Nation einmal ausgemacht hat. Er will demokratische Werte, Bürger- und Menschenrechte wieder aufleben lassen.

Richardson, Gouverneur aus dem U.S. Bundesstaat New Mexico, ist der einzige Latino im Rennen und bislang der einzigste unter den Demokraten der öffentlich einen genauen Abzugsplan aus dem Irak vorgestellt hat. Unter Präsident Bill Clinton war Richardson zwei Jahre amerikanischer Minister für Energie.
> Bill Richardson Profil (WP)

• Franz um 22:40 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe





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Saturday, 28. July 2007

John McCain: Ein verletzter Held

Berliner Zeitung: “Auf CNN dürfen die Zuschauer jetzt schon tippen, wie lange es dauert, bis McCain aufgibt. Hätte zu Jahresbeginn jemand diese Frage gestellt, wäre er für verrückt erklärt worden. John McCain war als Favorit seiner Partei ins Rennen um die republikanische Präsidentschafts- kandidatur gezogen. Ein Mann mit seiner Erfahrung und seinem Bekanntheitsgrad konnte gar nicht verlieren, dachte man.” (Zum Artikel.)
> “Präsidentschafts-Kandidat McCain ist Pleite” (Die Welt)
> “McCain stays in the race” (NYT Video)
> Übersicht von McCain Spendenkonto (WP)

• Franz um 22:53 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe





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Saturday, 28. July 2007

Feldzug 2008: Nachrichten der Demokraten

** Edwards radelt durch Iowa - mit Lance Armstrong
Auf dem Fahrrad machte sich John Edwards, ehemaliger Senator von North Carolina, schonmal fit für den Abend, an dem er im U.S.-Bundesstaat Iowa seine Steuerpläne vorstellte. Dabei soll die Kapitalzuwachssteuer von 15% auf 28% angehoben werden um die Steuersenkungen für einkommensschwache Familien zu finanzieren. Vorher standen aber erstmal knapp 20 Kilometer mit dem ehemaligen Tour de France-Gewinner, Lance Armstrong, auf dem Terminplan. Umringt von hunderten Teilnehmern bei der jährlichen Rundfahrt sprach er mit Fahrern über “Darfur, Steuern, und Iowa’s Landwirtschaft.” (Mehr dazu hier.)

** Biden kontert Giuliani: “Er kapiert es nicht”
Der Senator aus Delaware, Joseph Biden, erwiderte Aussagen des Republikaners Rudolph Giuliani in dieser Woche, der behauptet hatte, den Demokraten würde die Erfahrung in der Nationalen Sicherheit fehlen. Biden, Vorsitzender des Kommitees für Auslandsbeziehungen im U.S. Senat entegnete auf die Kritik: “Es ist absurd, dass Rudy Giuliani die Demokraten ”Verlierer” nennt, nachdem die Republikaner 5 Jahre im Irak eine falsche Strategie betrieben haben.” (Mehr Aussagen hier.) Biden gilt für viele Experten als Außenseiter im Rennen um die Nominierung, könnte aber in einer möglichen Demokratischen Regierung einen hohen Posten erhalten.

** Clinton Kampagne: Achte auf deine Haare, weil jeder andere es tut Nachdem bereits John Edwards viel Kritik für einen $400-Haarschnitt einstecken musste, wirft die Kampagne von Hillary Clinton eine neue Anzeige auf den Markt, welche die Kritiker endlich zur Ruhe bringen soll. (Das Poster hier.) Unter dem Titel: “Achte auf deine Haare, weil jeder andere es tut,” zeigt das Bild fünf Portraits der Senatorin mit unterschiedlichen Frisuren. Das Bild erscheint am Tag vor Clinton’s Auftritt auf einer Schönheits-Messe.

• Franz um 17:45 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe





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Saturday, 28. July 2007

Eine Vorschau auf Clinton v. Obama?

Der erste öffentliche Streit zwischen den beiden größten Lagern der Demokraten, Hillary Clinton und Barack Obama, begann nach einer Frage während der CNN/YouTube- Debatte: “Würden Sie als Präsident mit den Regierungschefs von Iran, Nord Korea und Kuba reden?”

Obama antwortete als Erster und kritisierte die Einstellung der aktuellen Regierung, die meine, dass Schweigen eine diplomatische Lösung wäre. Er hingegen würde mit allen der Genannten einen Dialog führen.

Clinton widerrum würde sich erst zum Gespräch hinsetzen, wenn sie sicher sein kann nicht zu Propaganda-Zwecken benutzt zu werden. (Das YouTube-Video hier.) Experten zufolge war ihre Antworte die einer erfahrenen Kandidatin und zeigte zugleich die Schwächen von Obama.

Klick auf weiterlesen für mehr Details und Reaktionen zum Streit.

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Saturday, 28. July 2007

Feldzug 2008: Nachrichten der Republikaner

** Mitt Romney und der dreibeinige Stuhl.
Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts vergleicht schon seit einer Weile die Republikanische Partei mit einem Stuhl, der aus den drei Beinen - starke Armee, starke Wirtschaft, und starke Familie - besteht. Romney erwähnt immer wieder die Wichtigkeit der drei Beine und jetzt, laut N.Y. Times, hat er sogar die richtige Requisite um sein Beispiel anschaulicher zu machen. (Seh das Video von N.Y. Times hier.)

** Republikaner zehren sich vor YouTube-Debatte.
Nach dem relativen Erfolg der YouTube-Debatten mit den Demokratischen Kandidaten, wartet nun jeder auf die Debatte der Republikaner, am 17. September in Florida. Doch scheinen die Kandidaten nicht unbedingt so begeistert von den direkten Fragen aus dem Volk zu sein und zeigen erste Anzeichen eines Rückzugs. Rudolph Giuliani bemerkt schonmal, dass er wahrscheinlich in Terminkonflikte kommt und Mitt Romney hält es für “erniedrigend” als Präsidentschaftsanwärter die Fragen eines Schneemann zu beantworten. Eine Webseite namens “Save The Debate” sammelt bereits Unterschriften für das Erscheinen aller Kandidaten.

** Thompson verliert Mitarbeiter.
Er ist noch nichtmal offiziell im Rennen, da verliert Fred Thompson, der ehemalige Senator aus Tennessee, bereits seine ersten Strategen. Tom Collamore, der wichtigste Berater im Camp zieht seinen Hut, mehrere Mitarbeiter folgten in den vergangenen Tage. Der Fokus in all dem Tumult liegt auf Thompson’’s Frau, Jeri Kehn Thompson, die für viele Mitarbeiter zu viel Kontrolle an sich reiÜt. Die ersten negativen Meldungen seiner “Kampagne” zeigen die Schwierigkeiten einen alternativen Kandidaten wie Thompson zum ernsthaften Präsidentschafts-Anwärter aufsteigen zu lassen. (Mehr von der N.Y. Timer hier.)

• Franz um 14:01 | Comment | Share This | Trackback | Subscribe



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